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Mittelgrosser (35 cm), leuchtend gefärbter Rabenvogel. Er hat ein rötlichbraunes Obergefieder. Im Flug sind der weisse Bürzel und der schwarze Schwanz besonders auffällig. Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt. Am häufigsten hört man ein heiseres, lautes Rätschen wie "skschrää", das bei Erregung auch öfter wiederholt wird. Typisch ist auch ein hohes "pijäh", wie der Ruf eines Mäusebussards. Häufiger Brut- und Jahresvogel in Laub- und Mischwäldern und in grösseren Gehölzen und Parks. Kein eigentlicher Gartenvogel. Pflanzliche Nahrung
überwiegt, im Herbst spielen Haselnüsse, Bucheckern und
Eicheln eine wichtige Rolle. Eicheln werden auch im Kropf transportiert
und als Wintervorrat vergraben. Dadurch spielt der Eichelhäher
für die Verbreitung der Eiche eine wichtige Rolle. Im Herbst kann
man sie auch bei ihren unregelmässigen Wanderungen über
freiem Gelände sehen.
In unterholzreichen Wäldern aller Art, in Parks, Hecken und Gebüschen brütet der Eichelhäher, meist 3-6 m über dem Boden. Nach am Stamm oder in einer stammnahen Astgabel bauen beide Partner mit Stengeln und Reisern, den sie etwas Erde untermischen, das Nest, dessen Mulde mit feinen Wurzelm und Haaren ausgelegt und sorgfältig geglättet wird. 1 Jahresbrut ab Ende April. Die 5-6 ovalen, glatten, leicht glänzenden Eier (31x23mm) sind blassblau bis olivbraun gefärbt und fein bräunlich oder rötlich punktiert. Nach Ablage des ersten Eies brüten beide Partner 16-17 Tage und betreuen dann die Jungen, die nach 19-21 Tagen das Nest verlassen. |
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