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Ein kleiner Vogel (15 cm) mit dickem Kopf. Das Männchen hat eine auffallend schwarze Kopfkappe, taubengrauen Mantel und Rücken. Die Gefiederfärbung auf der Unterseite schwankt zwischen Hell- und Karmesinrot und geht am Bauch in Weiss über. Der schwarze Flügel hat eine weisse Flügelbinde. Das Weibchen hat ebenfalls eine schwarze Kappe und unterscheidet sich vom Männchen nur durch den graubraunen Mantel und den graubraunen Rücken. Die Jungvögel haben keine schwarze Kopfkappe. Die Nahrumg besteht aus grünen Pflanzenteilen und Sämereien, die von Kräutern, Stauden, Büschen und Bäumen stammen. Insektennahrung ist unbedeutend. Die meisten überwintern ind Südwesteuropa, nur wenige sind in den Wintermonaten in Mitteleuropa. Der
Gimpel brütet in
Wäldern
mit dichtem
Unterwuchs,
an Waldrändern, in Gebüsch, Hecken und Gärten. Sein Nest
steht meist gut versteckt in dichtem Gebüsch, in jungen
Nadelbäumen
oder Thujahecken, nahe am Stamm. Es wird allein vom w aus Reisern, Moos
und Flechten gebaut und innen mit feinen Hälmchen, Würzelchen
und Haaren ausgekleidet. Die 4-6 ovalen, glatten, glänzend
hellblauen
Eier (20x15 mm) sind v.a. um den stumpfen Pol mit braunen, schwarzen
und
violetten Kritzeln und Klecksen besetzt. Die
Eiablage erfolgt täglich, das Weibchen brütet
allein 12 -
14
Tage. Während der ersten 6
Tage hudert das Weibchen die Jungen, dasMännchen füttert sie;
später
füttern beide Eltern. Nach 14-18 Tagen fliegen die Jungen
aus.
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