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Der Name der Art leitet sich von der einer Mönchshaube gleichenden, schwarzen Kopfplatte des Männchens ab. Beim Weibchen ist die Kopfplatte rot-braun. Oberseite bei beiden Geschlechtern graubraun, Kopfseiten und Unterseite grau. Bei Jungvögeln ist die Kopfplatte gelb-kastanienbraun. Obwohl recht häufig, ist die Art, wie auch die anderen Grasmücken, nur schwer zu beobachten. Ihre Anwesenheit im Unterholz, die sie nach Insekten absucht, macht sich dem Kenner eher durch den zwitschernden, z.T. flötenden Gesang deutlich. Die Mönchsgrasmücke baut ihr Nest gerne in dichtem Gebüsch, in Schonungen oder im Unterholz der Wälder, meist niedriger als 1 m; liebt gegabelte Äste oder Stockausschläge alter Bäume. Ende April beginnt das Männchen mit dem Bau mehrerer Nester (Spielnester), von denen das Weibchen eines fertig baut. Der lockere Napf besteht aus trockenem Gras, Wurzeln, Moos, Wolle und Daunen, der Rand wird mit stützenden Halmen verflochten. Die Nestmulde ist mit feinen Halmen und Haaren ausgepolstert. Die 4-6 ovalen, glatt glänzenden Eier (19x15 mm) sind weiss bis bräunlich gefärt, oliv oder rosa überflogen und olivbraun bis purpurrot gefleckt. Beide Eltern brüten 10-15 Tage und beginnen damit nach Ablage des 2. oder 3.Eies. Beide Eltern füttern auch die Jungen, bis diese nach 10-14 Tagen das Nest verlassen. |
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